Hocheffizienz Umwälzpumpen mit Smarthome-Anbindung

Wilo-Stratos_PICO-SmartHome_de

Nachdem Lowara schon im Juli 2014 mit der ecocirc XLplus eine Hocheffizienz-Umwälzpumpe mit Smarthome-Anbindung vorgestellt hat springt auch Wilo auf den Zug auf. Etwas vollmundig kündigt der Dortmunder Pumpenhersteller ein knappes Jahr nach Lowara an, dass er als „als erster Pumpenhersteller in der Welt von Smart Home aktiv“ wird.

Wilo

Die Wilo-Hocheffizienz-Pumpe wird per EnOcean-Funktechnologie an eine Zentrale mit dem Namen wibutler angebunden und von dort per App mit einem Smartphone gesteuert. Ob das Protokolle offengelegt wird und sich die Hocheffizienzpumpe Wilo Stratos-Pico-SmartHome damit auch an eine vorhandene Smarthome-Logik anbinden lässt ist nicht bekannt.

Lowara

Die Lowara-Pumpe ecocirc XLplus kann unter anderem per Modbus, BACnet oder WiFi an einen vorhandenes Hausautomationsnetzwerk angebunden werden. Die Steuerung durch den Smarthome-Server ist einfach möglich, da die Modbus-Parameter auf der Herstellerseite veröffentlicht sind.

Warum das Ganze?

Warum sollte eine Umwälzpumpe überhaupt in die Logik der Haussteuerung integriert werden? Eigentlich haben moderne Umwälzpumpen doch schon eine eigene Logik, die das Heizungswasser möglichst effizient durch die Heizungsrohre transportiert. Das Smarthome steuert aber im Idealfall schon die Heizung, es fährt diese beispielsweise herunter, wenn die Hausbewohner nicht da sind. Was liegt da also näher als die Regelung der Umwälzpumpe auch durch die Hausautomation steuern zu lassen?

Fazit

Für die Zukunft wäre es wünschenswert, wenn noch mehr Pumpenhersteller ihre Umwälzpumpen mit einer Schnittstelle zur Hausautomation ausstatten würden. Vielleicht sinken dann auch die Preise auf ein, für die Unwesentliche größere Menge an Elektronik, realistischeres Niveau.

Foto: Wilo SE


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