Hausautomation mit Raspberry Pi

Cover Hausautomation mit Raspberry PI

Eins vorweg: Dieses Buch richtet sich nicht an Einsteiger in das Thema Hausautomation. Ein wenig Programmiererfahrung sollte schon vorhanden sein. Außerdem kann es nicht schaden, wenn man weiß, wie herum man einen Lötkolben hält.

E. F. Engelhardt beschreibt in seinem Buch „Hausautomation mit Raspberry Pi“ detailliert die Lösung von fast 30 verschiedenen Hausautomationsaufgaben mit dem Raspberry Pi. Zum Einsatz kommt hier neben dem Minicomputer die Hausautomationssoftware FHEM, die als Open-Source kostenlos zur Verfügung steht. Als Sensoren und Aktoren werden hauptsächlich FS20- und Homematic-Komponenten verwendet. Am Beispiel einiger Low-Cost-Funksteckdosen aus China wird aber auch die Einbindung nahezu beliebiger anderer Komponenten gezeigt. Die Einzelprojekte sind bis ins Detail aufbereitet und sollten niemanden, der schon einmal einen Raspberry Pi zum Laufen gebracht hat, überfordern. Das Portfolio der Lösungen umfasst vom einfachen Schalten einer Funksteckdose über die Heizungsregelung und Messwerterfassung bis hin zur smarten Klingel mit Videoanbindung und E-Mail-Benachrichtigung eigentlich alle Standardlösungen, die man für ein Smarthome benötigt. Ein Kapitel beschäftigt sich noch mit dem Einsatz von Ninja-Blocks, einer Zusammenklickalternative für die Hausautomation, für alle, die nicht extra eine Programmiersprache lernen wollen.

Das Buch „Hausautomation mit Raspberry Pi“ ist im Franzis Verlag erschienen und kostet 30 Euro.

Der Raspberry Pi ist ein etwa scheckkartengroßer Computer, der inklusive Netzteil, Gehäuse und passender SD-Karte als Festplatte deutlich unter 50 Euro kostet. Die Leistungsaufnahme von circa 3 Watt prädestiniert den Minirechner, ihn im Dauerlauf zu betreiben, ohne dass die Energieversorger übermäßig viel zusätzlich verdienen. Die Rechenleistung des Winzlings ist, trotz geringer Größe und niedrigem Verbrauch, völlig ausreichend für den Betrieb eines Hausautomationsservers.


 

 

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